Was können Sie tun ?

Nachdem es verschiedene Formen der Inkontinenz (Belastungs-,
Stress-, Dranginkontinenz etc.) gibt, muß zunächst Ihr Arzt mit Ihnen klären, um welche Art der Inkontinenz es sich bei Ihnen handelt.
Auch wenn Sie nicht gerne über das Thema sprechen, ist dieser
Schritt wichtig, um Ihr Problem entscheidend in den Griff zu bekommen.

Vertrauen Sie sich also zunächst Ihrem Arzt an. Nur er kann die Krankheitsursache abklären, die richtige Diagnose stellen und Ihnen
zu der richtigen Behandlung raten.

In fast der Hälfte aller Fälle tritt, besonders bei Frauen, beispielsweise das Problem als sogenannte Belastungsinkontinenz auf.
Das gezielte Beckenbodentraining gehört hier in den meisten
Fällen zur ersten Therapiewahl.

Sie können sich auf den Arztbesuch vorbereiten, indem Sie einige wichtige Informationen vorher für sich zusammenfassen:

1. Seit wann haben Sie ein Problem mit
    ungewolltem Harnverlust

2. Wie häufig tritt das Problem durchschnittlich
    in der Woche/ am Tag auf

3. Welche Menge Harn verlieren sie dabei ungefähr

4. Bei welcher Gelegenheit passiert es - beim
    Husten, Niesen oder Lachen, bei körperlicher
    Belastung oder bei anderer Gelegenheit

5. Wie oft müssen Sie täglich auf die Toilette

6. Haben Sie das Problem auch im Schlaf

7. Wie oft täglich verspüren Sie Harndrang


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