|
Eine Geburt ist wie ein kleines Wunder: Freude, Faszination,
Emotion pur - aber auch harte Arbeit. Damit Sie und Ihr
Kind gut vorbereitet ins Leben starten, können Sie
schon vor der Geburt etwas tun:
Mit EPI·NO Delphine und EPI·NO Delphine
Plus können Sie die Geburtsvorbereitung selbst
mitgestalten und unterstützen. Durch das sanfte, gezielte und regelmäßige
Training mit EPI·NO können
Sie schmerzhaften Dammverletzungen bei der Geburt – z.B. einem
Dammschnitt oder einem Dammriss – effektiv vorbeugen.
Ein großer Teil aller Gebärenden sind von diesen Verletzungen
betroffen. Eine Dammmassage allein reicht zur Vorbeugung oft nicht
aus, oder sie wird als unangenehm empfunden. Mögliche Folgen
einer Dammverletzung sind Entzündungen, Narben, Schmerzen beim Stuhlgang
aber auch Schmerzen beim Sex. Als Spätfolgen können z.B. auch
Belastungs-Inkontinenz oder ein Gebärmuttervorfall
auftreten.
Die Idee, die zur Entwicklung von EPI·NO führte, stammt ursprünglich von Hebammen
aus Afrika: Dort bereiten sich - auch heute noch - Schwangere ganz
natürlich auf die Geburt vor, indem sie mit Kalebassen-Kürbissen die
Beckenbodenmuskulatur dehnen und stärken. Sie mindern dadurch das Risiko
einer
Dammverletzung.

Aus dieser alten afrikanischen Tradition ist mit dem
weichen, aufblasbaren Silikon-Ballon von EPI·NO ein modernes Medizinprodukt
entstanden.

Wir laden Sie ein, sich auf den folgenden
Seiten über EPI-NO umfangreich zu informieren. Lesen Sie Studien und
Erfahrungsberichte, die häufig gestellten Fragen und die Antworten hierzu.
Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch oder via email zur
Verfügung (s. Kontakt) Alle Unterlagen (z.B. die vollständige
Gebrauchsanleitung, ein Trainingsprogramm für die Rückbildung etc.) stehen
zum freien Download zur Verfügung. Wir bemühen uns um sachliche
Information - nicht um plakative Werbung.
EPI·NO ist kein Wundermittel sondern ein
medizinisches Trainingsgerät, das dazu dient, den Körper besser auf die
Geburt vorzubereiten. Es stärkt und dehnt die Muskulatur (wichtig:
nur bis zum Gefühl maximaler Spannung - ohne jede Schmerzempfindung!).
Durch das Training mit EPI-NO wird das Gewebe nicht dauerhaft gedehnt
(oder gar 'ausgeleiert'), sondern für einen vorhergesehenen Zeitpunkt (die
Geburt) schlicht flexibler, also dehnfähiger gemacht.
Ein einfaches Beispiel: Wenn Sie über 2-3 Wochen - sich langsam
steigernd - auf einen Spagat hin trainieren, dann schaffen Sie das durch
stete Übung eher und ohne Verletzung oder Zerrungen, als plötzlich und
unvorbereitet. Unverletztes Gewebe bildet sich viel leichter wieder
zurück. Wenn Sie dann aufhören, den Spagat zu trainieren, werden Sie
feststellen, daß dies nach einiger Zeit nicht mehr (unvorbereitet) geht.
Im Grunde genommen ist es wie mit jeder anderen 'sportlichen' Betätigung
(stretch, flex and relax). EPI·NO
ersetzt keinesfalls die Arbeit der Hebammen, viele Hebammen verwenden
und empfehlen jedoch inzwischen dieses Training zusätzlich und als
sinnvolle Ergänzung zur Geburtsvorbereitung. Nach unserer letzten Umfrage
(1. Quartal 2010) wurde bereits mehr als jedes zweite (53 %) in
Deutschland verwendete EPI-NO von einer Hebamme
empfohlen. Auszug aus der Pilotstudie zu
EPI-NO:
R. Schuchardt et.al. Frauenklinik der
TU-München; Klinikum rechts der Isar et.al. „Durch ein tägliches
Geburtstraining mit dem Geburtstrainer EPI-NO kann die Geburtsangst
signifikant gesenkt werden. Durch die Reduktion der Geburtsangst kann
sowohl die Dauer der Austreibungsperiode als auch der Schmerzmittelbedarf
gesenkt werden, was evtl. dadurch erklärbar ist, dass die im Rahmen von
Angstzuständen induzierte Wehenhemmung aufgrund von ß-adrenerger Wirkung
verhindert wird. Eine kürzere Austreibungsperiode bedeutet weniger Streß
für den Feten und somit bessere „Outcome-Parameter“ wie z.B. den
Apgar-Score. Durch eine langsame, schonende, mechanische Vordehnung von
Damm und Scheide, die die Schwangere selbst regulieren kann, können Damm-
und Scheidenverletzungen signifikant reduziert werden und der
Geburtsverlauf wie auch der fetale Zustand positiv beeinflußt werden.
Weiterhin ist zu erwarten, dass weniger Mikroläsionen auftreten, die bei
späteren Beckenbodenproblemen eine nicht unerhebliche Rolle
spielen.“ s.auch "Studien"
|